Gut gemischt ist halb verdaut

Gut gemischt ist halb verdaut

Gerade nach erfolgter Vorlage der frischen Mischration ist es stets interessant und informativ zugleich, die Kühe beim Fressen zu beobachten. Bei einer nicht selektierbaren Mischration senken die Kühe den Kopf ab und fressen sich aggressiv und schnell von oben nach unten durch den Futterschwad. Beim Fressen fällt kaum etwas aus dem Maul und es passieren kaum Kopfbewegungen.
Vorsicht ist geboten, wenn die Kühe auf der Suche nach Kraftfutter mit der Nase im Futter „stöbern“ und nur herumknabbern. In dieser Situation fällt viel Futter wieder aus dem Maul und sie räumen den Futterschwad auseinander, bis sie auf die Oberfläche des Futtertisches gelangen, wo sie dann Kraftfutterpartikel, die durchgerieselt sind, begeistert fressen können. Die Kühe selektieren also. Als Endergebnis fressen verschiedene Kühe verschiedene Rationen, was zu einer schwankenden Kotkonsistenz in der jeweiligen Gruppe führt. Gleichermaßen variiert die Futteraufnahme von Kuh zu Kuh.
Fazit: Eine nicht selektierbare Mischration erhöht die Futteraufnahme gegenüber allen anderen Formen der Futtervorlage um 1-2 kg TM pro Tag.


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